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35 bewegte Jahre – die Geschichte des Freundeskreises

1979

Am 3. Oktober gründen 10 Personen den Verein Freundeskreis Oberaltenallee e.V. Erster Vorsitzender ist Rüdiger Syring. Stellvertretende Vorsitzende sind Rüdiger Sowa und Josef Czerwionka, der 1980 für zwölf Jahre den Vorsitz übernimmt.
Der Aufbau eines ehrenamtlichen Betreuerkreises für die Bewohner des Pflegeheims Oberaltenallee wird erfolgreich in Angriff genommen. Veranstaltungsformate wie das Sommerfest, Ausfahrten und Theaterbesuche für die Bewohner werden entwickelt und in den Folgejahren ausgebaut und kontinuierlich jedes Jahr angeboten. 

1982

Das nahegelegene Ernst-Deutsch-Theater unter Intendant Friedrich Schütter und Direktor Wolfgang Borchert kann als Unterstützer gewonnen werden – eine Kooperation, die Isabel Vértes-Schütter in späteren Jahren fortsetzt. Auch das Ohnsorg-Theater mit Heidi Kabel, das Thalia-Theater und die Komödie Winterhuder Fährhaus unterstützen die Vereinsarbeit. Viele prominente Schauspieler kommen in die Oberaltenallee, treten bei den Sommerfesten auf und begleiten die Bewohner bei Barkassenfahrten.

1985

Der Freundeskreis ruft einen Wettbewerb für alle Hamburger Schulen ins Leben. Zum Motto „Jung sieht alt“ werden viele selbst gestaltete Beiträge wie Plakate oder Theaterstücke eingereicht. Das Siegerstück „Punks gebt Gas – auch Alte wollen Spaß“ wird im Ernst-Deutsch-Theater aufgeführt.

1989

in einer Grundsatzerklärung zum 10-jährigen Bestehen fordert der Freundeskreis eine erhebliche Aufstockung und bessere Qualifizierung des Pflegepersonals sowie die Abschaffung von 3- und 4-Betten-Zimmern in der Oberaltenallee. 

1992

Der Vorsitzende Josef Czerwionka wird mit dem Portugaleser BÜRGERGEDANKEN der Hamburgischen Bürgervereine ausgezeichnet.

1992

Jörg-Wilhelm Köhncke wird zum 1. Vorsitzenden gewählt und bleibt es zwanzig Jahre lang bis 2012.

1993

Der Freundeskreis protestiert gegen die von der Sozialbehörde beschlossene Neuregelung, dass künftig die Heimbewohner den Friseur und Körperpflegemittel von ihrem schmalen Taschengeld bezahlen müssen.

1994

Das traditionelle Sommerfest in der Oberaltenallee ist eingebunden in die Feierlichkeiten zum Jubiläum „100 Jahre Stadtteil Barmbek“.

1995

Allein in diesem Jahr fördert der Freundeskreis mit 104.000 Mark im Pflegeheim Oberaltenallee Ausstattung, Veranstaltungen und Reisen für die Bewohner. Die Mittel stammen aus den Beiträgen der 750 Mitglieder und aus Spenden.

1997

„Elbschippern“ mit Freddy Quinn – am 26. Juni lädt der Freundeskreis Heimbewohner und Betreuer zur Schiffsfahrt ein.

1999

Der Freundeskreis nimmt als Aussteller an der erstmals stattfindenden Freiwilligenbörse AKTIVIOLI teil und beteiligt sich daran in den Folgejahren.

2000

Der Freundeskreis nimmt im Februar an einer Demonstration für menschenwürdige Pflege und eine bessere Ausstattung der städtischen Pflegeheime teil und verliest auf der Abschlusskundgebung auf dem Gänsemarkt ein Grußwort von Heidi Kabel.

2000

Das vom städtischen Betreiber Pflegen & Wohnen errichtete Seniorenzentrum „Auf der Uhlenhorst“ wird eröffnet. Der Freundeskreis dehnt seine Aktivitäten und den Besuchsdienst auf das neue Haus aus. Die Mitgliederzahl ist auf ca. 850 Personen angewachsen.

2003

Der über die Jahre mittlerweile vierte Kleinbus wird aus Spenden und Vereinsmitteln angeschafft und für Ausflüge genutzt, an denen auch Rollstuhlfahrer teilnehmen können.

2004

Am 22. September richtet der Verein eine Resolution an die Hamburger Bundestagsabgeordneten, sich gegen die von der Bundesregierung beschlossene drastische Taschengeldkürzung der Heimbewohner einzusetzen. 

2004

Der Freundeskreis besteht seit 25 Jahren – das Jubiläum wird im Ernst-Deutsch-Theater gefeiert. 

2005

Start der Kooperation mit der Ev. Stiftung Bodelschwingh beim Ambulanten Hospizdienst Winterhude und mit jährlichen Fortbildungskursen für ehrenamtliche Sterbebegleiter/-innen.

2007

Das baufällige Pflegezentrum Oberaltenallee wird geschlossen und abgerissen.     

2007

Die Stadt Hamburg zieht sich als Betreiber zurück und die Pflegen & Wohnen-Seniorenzentren gehen in private Hand über.

2009

Im August wird der anstelle des Pflegeheims Oberaltenallee errichtete Neubau Pflegen & Wohnen Finkenau eröffnet.

2009

Im Festsaal der Finkenau wird das 30-jährige Bestehen des Freundeskreises gefeiert. Der ehemalige Erste Bürgermeister Ortwin Runde spricht ein Grußwort.

2011

Mit der Schiffszimmerer-Genossenschaft als Bauherr nimmt der Freundeskreis mit dem Wohnprojekt „Neues Leben Finkenau“ an der Ausschreibung von Baufeldern an der Oberaltenallee teil, erhält jedoch nicht den Zuschlag.

2012

Als Nachfolger von Jörg-Wilhelm Köhncke wird Amadeus Hempel zum 1. Vorsitzenden gewählt.

2014

plietsch, das Nachbarschaftsprojekt des Vereins, geht im Rungequartier in Barmbek-Nord am 17. September an den Start. Es folgen weitere Infoveranstaltungen vor Ort, um Interessierte anzusprechen und die Nachbarschaftshilfe aufzubauen.  

2015

Der zehnte Fortbildungskurs für Freiwillige, die sich im Ambulanten Hospizdienst Winterhude engagieren wollen, beginnt im Februar.